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Spanien: Drohne unterstützt Rettungsschwimmer

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Spanien: Drohne unterstützt Rettungsschwimmer

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Hightech am Strand von Cunit: Im spanischen Tarragona wollen Rettungsschwimmer eine Drohne einsetzen, um Menschenleben zu retten. Die Idee hatte ein Polizist vor Ort, der die Drohne für den speziellen Einsatz umbaute.

“Während der letzten Übung flog die Drohne eineinhalb Kilometer weit und warf den Rettungsring genau dort ab, wo wir es wollten, beobachtete die Situation bis das Rettungsboot eintraf und kam dann zurück”, sagt der Polizist und Projektinitiator Daniel Olmo.

Die fliegende Maschine ist mit drei Batterien ausgerüstet, kann bis zu einer Stunde in der Luft bleiben und erreicht eine Geschwindigkeit von 70 Stundenkilometern. Mit einer Kamera überträgt die Drohne Livebilder, die den Rettungskräften hilft, Entscheidungen zu treffen. Vicente Luna, Chef der Rettungseinheiten in Cunit, erklärt:

“Sobald wir über einen Notfall informiert werden, hebt die Drohne ab, gleichzeitig mit dem Einsatz des Rettungsschwimmers. Sie fliegt zu der Person in Not. So können wir eine fundierte Entscheidung treffen, denn wir können die Situation dank der Bilder einschätzen. Ich denke, es ist ein gutes Projekt, eine gute Idee, wir sollten damit arbeiten.”

Cunit ist der erste Ort in Spanien, der eine Drohne für die Notfallrettung einsetzt.

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