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38 neue ZIKA-Infektionen in Singapur

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38 neue ZIKA-Infektionen in Singapur

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Im südostasiatischen Stadtstaat Singapur ist die Zahl der mit dem ZIKA-Virus infizierten Personen um 38 auf 189 gestiegen. Die Umweltschutzbehörde teilte mit, dass 55 Brutstätten der für die Übertragung verantwortlichen Stechmücken ermittelt und beseitigt wurden. Für die Weltgesundheitsorganisation WHO zeichnet sich ein Entwarnung nicht ab.

“Die Lage stellt weiter eine Gesundheitsbedrohung weltweiten Charakters dar, weil weitere ZIKA-Ausbrüche in neuen geografischen Region erfolgen können”, meint der Vorsitzende des WHO-Notfallausschusses, David Heymann.


Singapurs Regierung twittert Wissenwertes zum ZIKA-Virus

Das Virus wird meistens über bestimmte Stechmücken übertragen. Der Erreger hat sich binnen Monaten in Mittel- und Südamerika und der Karibik rasant ausgebreitet. Er löst meist keine oder nur milde Symptome wie Fieber aus. Infizieren sich allerdings Schwangere mit dem Virus, können ihre Babys mit zu kleinen Schädeln auf die Welt kommen (Mikrozephalie).

In Deutschland wurden seit Beginn der Meldepflicht am 1. Mai dieses Jahres 99 ZIKA-Fälle registriert.

Alle Fahrzeuge, die aus Singapur kommen, müssen bei der Einreise nach Malaysia mit Insektenvernichtungsmittel besprüht werden

Mehr zum Thema

Robert-Koch-Institut: Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ): Zikavirus-Infektionen

Pan American Health Organization : Geographic distribution of confirmed autochthonous cases of Zika virus (vector-borne transmission) in countries and territories of the Americas, 2015-2016

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