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USA: Ausnahmezustand über Charlotte verhängt

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USA: Ausnahmezustand über Charlotte verhängt

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Über die Stadt Charlotte in den USA ist wegen der gewalttätigen Ausschreitungen der Ausnahmezustand verhängt worden. Die Nationalgarde ist angerückt, um Gebäude und Güter zu schützen. Die Polizei hatte um diese Unterstützung gebeten. Nur durch den Ausnahmezustand könne die Stadt und Polizisten geschützt werden, hieß es aus dem Rathaus. Auslöser der Proteste war der Tod eines Afroamerikaners, der am Dienstag durch die Schüsse eines ebenfalls schwarzen Polizisten getötet wurde. Die Polizei untersuchte Videoaufnahmen des Vorfalls. Polizeichef Kerr Putney sagte:

“Das Video gibt mir keinen absoluten, endgültigen Beweis, der bestätigen würde, dass eine Person eine Waffe hält. Ich habe das in den Videos, ich ich überprüft habe, nicht gesehen.”

Die Schwester des Erschossenen hatte gesagt, ihr Bruder sei unbewaffnet gewesen. Er habe im Auto auf seine Kinder gewartet, als er erschossen wurde. Putney hatte am Mittwoch berichtet, Polizisten hätten am Dienstag bei einer Fahndung auf einem Parkplatz einen Bewaffneten in einem Auto angetroffen. Nach mehrfacher Aufforderung sei dieser ausgestiegen, habe mit der Waffe Polizisten bedroht und sei erschossen worden.

Hunderte Menschen waren danach auf die Straße gegangen. Die anfangs friedliche Demonstration sei dann durch Gewalttäter eskaliert, so die Polizei. Es gab Sachbeschädigungen und Plünderungen, 44 Personen wurden festgenommen. Mehrere Demonstranten und Polizisten erlitten Verletzungen.

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