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Hurrikan "Matthew" bedroht karibische Inseln


Jamaika

Hurrikan "Matthew" bedroht karibische Inseln

Hurrikan “Matthew” hat sich auf seinem Weg von Kolumbien in die Karibik etwas abgeschwächt. Das Hurrikan-Zentrum in Florida stufte den Wirbelsturm von der Kategorie 5 wieder auf 4 runter. “Matthew” werde dennoch mit großer Kraft von der Karibikküste Kolumbiens nach Nordwesten weiterdrehen und dort am späten Sonntag Jamaika erreichen.

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Jamaikas Premierminister Andrew Holness appellierte an Bewohner der Küsten und flacher Gebiete, nicht erst im letzten Moment ins Landesinnere zu flüchten:“Einige werden bleiben. Wir setzen dennoch auf Zusammenarbeit und auf den gesunden Menschenverstand. Die Einsatzkräfte wären überfordert und womöglich nicht mehr handlungsfähig, wenn alle erst in letzter Sekunde fliehen.”

Aktuell erreicht der Hurrikan Windgeschwindigkeiten bis zu 250 Stundenkilometer. Auf Jamaika und im späteren Verlauf auch in Haiti rechneten Experten neben Wind mit heftigem Regen, der lebensbedrohliche Springfluten und Erdrutsche verursachen könnte. Vor gewaltigen Wellen und reißenden Strömungen wurde außerdem an den Küsten von Puerto Rico, Hispaniola, Teilen der niederländischen Antillen sowie dem Norden von Venezuela und Kolumbien gewarnt. Auf Kuba wurden Soldaten mobilisiert, um gefährdete Regionen bei Schutzmaßnahmen vor dem Unwetter zu unterstützen.

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