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Niederländischer Fotograf in Libyen erschossen


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Niederländischer Fotograf in Libyen erschossen

Ein niederländischer Fotograf ist am Sonntag in der libyschen Stadt Sirte erschossen worden. Dies bestätigte das belgische Magazin «Knack», für das Jeroen Oerlemans unter anderem aus Libyen berichtete.

Der Foto-Reporter begleitete die Offensive von regierungstreuen Truppen gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in der Hafenstadt Sirte. Er wurde von einem Heckenschützen des IS tödlich getroffen, obwohl er eine Schutzweste trug.

Auch fünf Jahre nach dem Sturz und dem Tod des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi ist das Land weiter in Herrschaftsgebiete verschiedener Milizen geteilt, obwohl seit März offiziel eine international unterstützte Einheitsregierung im Amt ist. Der IS nutzte die unübersichtliche Lage in Libyen um sich auszubreiten, unter anderem in Gaddafis einstiger Heimatstadt Sirte.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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