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Syrien: Russland lehnt Verantwortung für Angriff auf Schule ab


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Syrien: Russland lehnt Verantwortung für Angriff auf Schule ab

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Russland hat Berichte zurückgewiesen, es sei für den Angriff auf eine Schule im syrischen Idlib verantwortlich. Dabei waren in der Schule und auf dem benachbarten Basar 35 Menschen getötet worden. Die Schäden an dem Schulgebäude seien nicht auf einen Luftangriff zurückzuführen.

Auf Drohnenaufnahmen seien keine Bombentrichter zu sehen. Russische Flugzeuge seien überdies nicht in der Region im Einsatz gewesen. “Die gewonnenen Daten sprechen dafür, dass das UN-Kinderhilfswerk (UNICEF) von Gaunern in ‚weißen Helmen‘ ein weiteres Mal betrogen wurde”, heißt es in einer Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums.

Auch die Ergebnisse der UN-Ermittlungskommission zum Chemiewaffeneinsatz in Syrien zweifelt Russland an. Die Kommission hatte die syrische Regierung für den Einsatz verantwortlich gemacht, daraufhin hatten die Westmächte die Verhängung von Sanktionen gegen die syrische Regierung gefordert.

“Wir sind der Ansicht, es gibt keine Beweise für irgendeine Bestrafung. Lassen Sie uns die Diskussion fortsetzen. Wir werden die Berichte weiter prüfen. Sehen Sie sich die Anmerkungen an, die ich im Sicherheitsrat gemacht habe. Es sind schwerwiegende technische Einwände, die die Schwäche des Untersuchungsberichts aufzeigen”, erklärte der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin.

Bei einem weiteren Angriff auf eine Schule, diesmal im von den Regierungstruppen kontrollierten West-Aleppo, wurden am Donnerstag mindestens drei Kinder getötet. Die “Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte” in London sprach von sechs toten Kindern.

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