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Zahl der Todesopfer nach Zugunglück in Indien gestiegen


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Zahl der Todesopfer nach Zugunglück in Indien gestiegen

Nach dem schweren Zugunglück im Norden Indiens haben Rettungskräfte mehrere Überlebende aus entgleisten Waggons geborgen. Laut offiziellen Angaben kamen mindestens 116 Insassen ums Leben, 220 weitere wurden teilweise schwer verletzt. Das Unglück ereignete sich in der Nähe der Ortschaft Pukhrayan im Bundesstaat Uttar Pradesh. Helfer versuchten mit schwerem Gerät eingeklemmte Passagiere zu befreien: “Hier in dem Teil sind noch einige Menschen. Sie leben. Eine Frau, ein Kind und ein alter Mann.”

14 Waggons sprangen nach Angaben der örtlichen Behörden aus den Schienen. Drei davon wurden völlig zerstört. Der Schnellzug entgleiste am Sonntagmorgen auf dem Weg vom nordindischen Patna ins rund 1400 Kilometer Indore. Eine unverletzt gebliebene Passagierin sagte:“Ich schlief, als es einen lauten Knall gab. ich sah, dass viele Waggons umgestürzt waren. Menschen schrien und weinten. Ich versuchte schnell nach draußen zu kommen.”

Die Unglücksursache war zunächst nicht bekannt. Aus dem Bahnministerium hieß es, dass marode Schienen den Zug zum Entgleisen gebracht haben könnten. Bahnminister Suresh Prabhu kündigte eine umfassende Untersuchung des Unglücks an. Man werde “so hart wie möglich” gegen die Verantwortlichen vorgehen. Prabhu verschaffte sich am Unglücksort einen Überblick über das Ausmaß der Tragödie.

Indiens Premierminister Narendra Modi sprach den Betroffenen sein Beileid aus und versprach finanzielle Hilfen sowie Sonderzahlungen für Familien von Todesopfern.

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