Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Trump spricht mit Medien - und sorgt für Überraschungen


USA

Trump spricht mit Medien - und sorgt für Überraschungen

Donald Trump hat seine Treffen mit Vertretern der US-Medien fortgesetzt. Nach einer Art rundem Tisch mit Dutzenden Medienvertretern im Trump-Tower fand sich der künftige US-Präsident selbst zu einem Interview im Hauptquartier der New York Times ein.

Nach der Ankündigung, das fertig ausgehandelte transpazifische Handelsankommen TPP gleich am ersten Tag kippen zu wollen, wich Trump bei der Times von seiner im Wahlkampf vorgezeichneten Linie ab.

Dabei kündigte Trump an, keine Ermittlungen gegen die unterlegene Demokratin Hillary Clinton oder ihrer Ehemann Bill vorantreiben zu wollen. Die Kandidatin habe genug durchgemacht, den Streit weiterzuführen würde das Land teilen.

Trump bestritt, rechte Gruppierungen in den USA zu unterstützen. Diese wolle er keinen Auftrieb geben. Seinen künftigen Strategiechef im Weißen Haus,
Stephen Bannon verteidigte Trump: Wenn dieser ein Rassist oder ein Rechter wäre, würde er ihn nicht beschäftigen.

Auf die Frage, ob die USA unter seiner Führung aus dem internationalen Klimaabkommen von Paris austreten würden, sagte Trump, er werde das sehr genau prüfen und stehe dem Thema offen gegenüber. Trump hatte den menschengemachten Klimawandel einst als chinesische Verschwörung bezeichnet.

Ein vorangegangenes Treffen mit den Vertretern der großen TV-Sender CNN, ABC, NBC und CBS und Fox News im Trump Tower war dem Vernehmen nach weit weniger versöhnlich. Dabei ging es unter anderem um die Berichterstattung aus dem Weißen Haus.

Trump bezeichnete die Anwesenden als Lügner. Einige der Teilnehmer sprachen anschließend von einem hasserfüllten Desaster. Trump-Sprecherin Kellyanne Conway teilte mit, das Meeting sei gut gelaufen.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Automatische Übersetzung

Automatische Übersetzung

Nächster Artikel

welt

Schwere Regenfälle mit Überschwemmungen in Großbritannien