Trump spricht mit Medien - und sorgt für Überraschungen

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Von Euronews
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Bei einem Interview mit der New York Times äußerte sich Trump versöhnlicher zu Themen wie Hillary Clinton und Klimawandel.

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Donald Trump hat seine Treffen mit Vertretern der US-Medien fortgesetzt. Nach einer Art rundem Tisch mit Dutzenden Medienvertretern im Trump-Tower fand sich der künftige US-Präsident selbst zu einem Interview im Hauptquartier der New York Times ein.

Nach der Ankündigung, das fertig ausgehandelte transpazifische Handelsankommen TPP gleich am ersten Tag kippen zu wollen, wich Trump bei der Times von seiner im Wahlkampf vorgezeichneten Linie ab.

Dabei kündigte Trump an, keine Ermittlungen gegen die unterlegene Demokratin Hillary Clinton oder ihrer Ehemann Bill vorantreiben zu wollen. Die Kandidatin habe genug durchgemacht, den Streit weiterzuführen würde das Land teilen.

I cancelled today's meeting with the failing nytimes</a> when the terms and conditions of the meeting were changed at the last moment. Not nice</p>&mdash; Donald J. Trump (realDonaldTrump) November 22, 2016

Trump bestritt, rechte Gruppierungen in den USA zu unterstützen. Diese wolle er keinen Auftrieb geben. Seinen künftigen Strategiechef im Weißen Haus,
Stephen Bannon verteidigte Trump: Wenn dieser ein Rassist oder ein Rechter wäre, würde er ihn nicht beschäftigen.

Auf die Frage, ob die USA unter seiner Führung aus dem internationalen Klimaabkommen von Paris austreten würden, sagte Trump, er werde das sehr genau prüfen und stehe dem Thema offen gegenüber. Trump hatte den menschengemachten Klimawandel einst als chinesische Verschwörung bezeichnet.

Ein vorangegangenes Treffen mit den Vertretern der großen TV-Sender CNN, ABC, NBC und CBS und Fox News im Trump Tower war dem Vernehmen nach weit weniger versöhnlich. Dabei ging es unter anderem um die Berichterstattung aus dem Weißen Haus.

“Ich hasse Ihren Sender” – Trump und die “Lügenpresse” https://t.co/qmZqLnSRNqpic.twitter.com/NgkjluFIr3

— euronews Deutsch (@euronewsde) 23. November 2016

Trump bezeichnete die Anwesenden als Lügner. Einige der Teilnehmer sprachen anschließend von einem hasserfüllten Desaster. Trump-Sprecherin Kellyanne Conway teilte mit, das Meeting sei gut gelaufen.

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