Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Unwetter in Norditalien: Nutella-Produktion eingestellt


Italien

Unwetter in Norditalien: Nutella-Produktion eingestellt

ALL VIEWS

Tap to find out

Heftige Regenfälle haben im Nordwesten Italiens die Pegel der Flüsse steigen lassen. Zahlreiche Straßen wurden überflutet. Der Süßwarenhersteller Ferrero schließt deshalb sogar sein größtes italienisches Werk am Stammsitz Alba. Hier werden unter anderem Nutella und Überraschungseier produziert.

In Teilen der Regionen Ligurien und Piemont galt am Donnerstag die höchste Alarmstufe Rot. Stundenlange Regenfällen hatten die Pegel der Flüsse Po und Tanaro steigen lassen.

Die piemontesische Provinz Cuneo traf es besonders hart: 25 Landstraßen wurden gesperrt. In der Stadt Ormea gab es einen Erdrutsch – ein Auto stürzte in eine tiefe Spalte.

In Genua fiel wegen starken Sturms der Unterricht an Schulen und Universitäten aus, Parkanlagen und Gärten wurden gesperrt.





Wegen des starken Regens trat im Zentrum von Turin der Po über die Ufer.

Auch für die Toskana galt eine Unwetterwarnung: Es wurde mit Sturm und starkem Seegang gerechnet. Die Alarmstufe gelb sollte noch bis Freitagmittag bestehen bleiben.

Der Norden Italiens wurde in den vergangenen Jahren immer wieder von heftigen Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen heimgesucht.

Bei der Flutkatastrophe 1994 im Piemont starben mindestens 64 Menschen, etwa 2000 Menschen wurden obdachlos. Bei Überschwemmungen im Oktober 2000 kamen mindestens 12 Menschen ums Leben, die Millionenstadt Turin wurde von der Außenwelt abgeschnitten.

ALL VIEWS

Tap to find out

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Automatische Übersetzung

Automatische Übersetzung

Automatische Übersetzung

Nächster Artikel

welt

Syrien: Türkische Soldaten bei Luftangriff getötet