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Kriegstourismus: Besucher machen Selfies im zerstörten Aleppo


Syrien

Kriegstourismus: Besucher machen Selfies im zerstörten Aleppo

Während Tausende Menschen noch immer im Osten Aleppos feststecken, posieren Touristen in der Altstadt für Fotos.

Die syrische Regierung erklärte, dass sie die berühmte Zitadelle von Aleppo, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, wieder in Stand setzen werde.

Die syrische Armee, die während der Kämpfe die Burg kontrollierte, hat Gruppen von Zivilisten zu dieser Stadtbesichtigung eingeladen.
Eine Frau erzählt: “Ich hatte Angst davor, hierherzukommen, aber sie haben mich dazu überredet. Was sich verändert hat? Ich erkenne nichts wieder. Wenn die Zitadelle nicht von der syrischen Armee gehalten worden wäre, wäre sie heute sehr viel mehr beschädigt.”

Die Lage in den Rebellengebieten ist nach Angaben von Hilfsorganisationen katastrophal. Es fehle akut an Trinkwasser, Nahrung und medizinischer Versorgung. Die Menschen litten zudem unter der Winterkälte.

Die Evakuierung Ost-Aleppos wurde vorläufig gestoppt. Die syrische Armee und die Rebellen beschuldigen sich gegenseitig, das Feuer eröffnet zu haben.

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