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Todesschützen von Fort Lauderdale droht Todesstrafe

Der mutmaßliche Todesschütze vom Flughafen Fort Lauderdale hat bei seiner Vernehmung durch das FBI ausgesagt, er habe den Anschlag geplant und sich dafür ein Flugticket ohne Rückflug gekauft.

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Todesschützen von Fort Lauderdale droht Todesstrafe

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Der mutmaßliche Todesschütze vom Flughafen Fort Lauderdale hat bei seiner Vernehmung durch das FBI ausgesagt, er habe den Anschlag geplant und sich dafür ein Flugticket ohne Rückflug gekauft. Ihm werden Bundesverbrechen wie “Gewalt gegen Personen auf einem Flughafen” und “Tötung mit Hilfe einer Schusswaffe” zur Last gelegt. Ihm droht die Todesstrafe.

Der Bruder des 26-jährigen Irak-Veteranen erhebt schwere Vorwürfe gegen die US-Behörden:

“Sie wussten es im Voraus. Sie können nicht sagen, dass ist ein Mann, der das über Nacht plante. Nein, sie kannten schon seine Gedanken. Das ärgert mich. Er war niemals ein Moslem. Im Internet sagen sie, er habe sich radikalisiert. Nein, er hat sich niemals radikalisiert. Er war kein Islamist”, meint Bryan Santiago Ruiz.





Der aus Puerto Rico stammende Irak-Veteran hatte im November das FBI-Büro in Anchorage im Bundesstaat Alaska aufgesucht und den Beamten erklärt, seine Gedanken würden von einem US-Geheimdienst kontrolliert und man zwinge ihn für ISIL zu kämpfen.

Nach Angaben der Ermittler gibt es keine “spezifischen Gründe”, warum er sich den Flughafen Fort Lauderdale ausgesucht hat. Nach der Ankunft hatte er eine Pistole aus einem aufgegebenen Gepäck geholt und in der Gepäckausgabe des Terminal 2 gezielt zehn bis fünfzehn Schuss auf die Köpfe seiner Opfer abgegeben. Dabei waren am Freitagnachmittag (Ortszeit) fünf Personen getötet und etwa sechs verwundet worden.

Mehr zum Thema

United States District Court for the Southern District of Florida: United States of America v. Esteban Santiago Ruiz, Case No. 17-6003-BSS, Criminal Complaint