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Sella gewinnt Africa Eco Race

Der für Südafrika startende Israeli Gev Sella hat den Motorrad-Wettbewerb beim diesjährigen Africa Eco Race gewonnen.

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Sella gewinnt Africa Eco Race

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Der für Südafrika startende Israeli Gev Sella hat den Motorrad-Wettbewerb beim diesjährigen Africa Eco Race gewonnen. Das Rennen ist eine Art Nachfolger für die Rallye Dakar und endet wie das Original in der Hauptstadt des Senegal. Nach insgesamt 12 Etappen hatte der erst 18-jährige Sella einen Vorsprung von rund 50 Minuten vor dem Norweger Pal Anders Ullevalsetter, der das letzte Teilstück knapp für sich entscheiden konnte. Auf Rang drei kam der Slowake Martin Benko ins Ziel, und zwar mit über 8 Stunden Rückstand auf den Sieger.

Bei den Autos war dem Russen Wladimir Wasiljew der Sieg auf der letzten Etappe nicht mehr zu nehmen, auch wenn er in seinem Mini auf der letzten Etappe auch nur noch eine Mini-Rolle spielte und als 23. in Dakar ankam. Kein Problem für Wasiljew und Beifahrer Konstantin Zhiltsov – am Ende hatten sie über 2 Stunden Vorsprung vor dem Tschechen Miroslav Zapletal und dem Franzosen Dominique Hosieaux, der Dritter wurde.

Der schnellste Lastwagen kam ebenfalls aus Russland und wurde von Andrej Karginov gesteuert. Beim Africa Eco Race kommt es aber laut Rennleitung nicht nur auf die schnellsten Zeiten, sondern auch auf einen verantwortlichen Umgang mit der Natur an. Demnach wird ein Teil der Organisationsfahrzeuge durch Solarenergie betrieben und die Rennteilnehmer sind dazu angehalten, keine “Spur der Verwüstung” hinter sich herzuziehen. Alle Teilnehmer erhalten ein wiederverwendbares Geschirr- und Besteckset. Zudem arbeite man mit lokalen Unternehmen anstelle europäischer Sponsoren zusammen, heißt es.