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Spitzenduo Özdemir und Göring-Eckardt führt deutsche Grüne in den Wahlkampf


Deutschland

Spitzenduo Özdemir und Göring-Eckardt führt deutsche Grüne in den Wahlkampf

Die Grünen in Deutschland haben ihre Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl bestimmt: Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt.

Für die beiden entschieden sich die Parteimitglieder in einer Urwahl seit Anfang Dezember, deren Ergebnis die Partei jetzt bekanntgab.

Der Baden-Württemberger Özdemir ist einer der beiden Parteivorsitzenden, die Thüringerin Göring-Eckardt eine der beiden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion.

Alle Führungsposten bei den Grünen werden von einem Mann und einer Frau besetzt. Göring-Eckardts Wahl war daher sicher, sie war die einzige Bewerberin.

Özdemir setzte sich knapp gegen Robert Habeck aus Schleswig-Holstein und deutlich gegen Anton Hofreiter aus Bayern durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 59 Prozent.

Sowohl Özdemir als auch Göring-Eckardt sind Vertreter des sogenannten realpolitischen Flügels der Grünen, im Gegensatz zum Beispiel zu Hofreiter.

Das könnte ein mögliches Bündnis mit der CDU nach der Wahl erleichtern: Zum Regieren bräuchten beide aber nach heutigem Stand wohl sowieso noch einen weiteren Partner.

Bei der letzten Wahl 2013 waren die Grünen auf 8,4 Prozent zurückgefallen. Sie sind aber an elf von sechzehn Länderregierungen beteiligt, in Baden-Württemberg stellen sie sogar den Regierungschef.

Als Termin für die Bundestagswahl legte die Regierung jetzt den 24. September fest, etwa in der Mitte des möglichen Zeitfensters laut Grundgesetz von zwei Monaten.

Der Bundespräsident muss diesen Termin noch bestätigen.

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