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Trump: Einreisestopps für bestimmte Nationalitäten


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Trump: Einreisestopps für bestimmte Nationalitäten

In den USA hat Präsident Donald Trump das Regierungsprogramm zur Aufnahme von Flüchtlingen für 120 Tage ausgesetzt. Es soll nur dann wieder aufgenommen werden, wenn die Sicherheit der Nation gewährleistet sei, heißt es in dem Text.

Zudem sollen in den kommenden 90 Tagen Menschen aus mehreren mehrheitlich muslimischen Ländern nicht mehr in die USA einreisen dürfen. Ziel ist, dem Terror vorzubeugen. Das Dekret trat sofort in Kraft.

Nur kurz nach dem von Präsident Donald Trump verhängten Einreisestopp sind erste Flüchtlinge auf US-Flughäfen gestoppt und in Gewahrsam genommen worden. Der Einreisestopp betrifft nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums Menschen aus Syrien, dem Iran, dem Sudan, Libyen, Somalia, dem Jemen und dem Irak.

Audrey Gaughran, eine Sprecherin von Amnesty International, meint: “Zu einer Zeit, in der wir eine globale Flüchtlingskrise haben, hat Präsident Trump allen syrischen Flüchtlinge die Einreise verboten. Dieses Dekret ist niederschmetternd und tief schockierend und sollte sofort zurückgenommen werden.”

Leonard Doyle, ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Genf sagt, dies sei eine Möglichkeit für andere Länder. Statt die USA zu kritisieren, sollten sie die Großzügigkeit zeigen, die die USA seit Jahrzehnten gezeigt hätten.

In einem Flüchtlingslager im Libanon sagt ein Mann: “Das ist nicht gerecht. Wo sollen wir hin? Wir sind dem Krieg entkommen, und jetzt lässt er uns nicht einreisen. Wo sollen wir hin?”

Der tschechische Präsident Milos Zeman hat den von US-Präsident Donald Trump verhängten Einreisestopp für Flüchtlinge und viele Muslime begrüßt. “Wir haben jetzt einen Verbündeten in den
USA”, teilte ein Sprecher mit. Zeman selbst spreche sich seit langem gegen die Aufnahme muslimischer Migranten aus. “Trump beschützt sein Land, es geht ihm um die Sicherheit der Bürger – genau das, was die EU-Eliten nicht tun”, führte der Sprecher aus.

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