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-20° und totaler Stromausfall in Avdiivka: Kämpfe im Osten der Ukraine eskalieren

Trotz Waffenruhe liefern sich in der Ostukraine Regierungstruppen und prorussische Separatisten die verlustreichsten Kämpfe seit Monaten.

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-20° und totaler Stromausfall in Avdiivka: Kämpfe im Osten der Ukraine eskalieren

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Trotz Waffenruhe liefern sich in der Ostukraine Regierungstruppen und prorussische Separatisten die verlustreichsten Kämpfe seit Monaten. Im Zentrum der Gefechte steht die Industriestadt Avdiivka, über die der Notstand verhängt wurde. Infolge von Artilleriebeschuss sind bei Temperaturen von bis zu minus 20 Grad flächendeckend Strom, Heizung und Wasserversorgung ausgefallen. Das Regionalministerium bereitete eine Evakuierung der 16.000-Einwohner-Stadt vor. Die Vereinten Nationen signalisierten Unterstützung für die Zivilisten

Unter den Einwohnern sollen 2500 Kinder sein

In der weiter südlich gelegenen Stadt Mariupol wurden Sondereinheiten der ukrainischen Armee für einen Einsatz in Avdiivka mobilisiert. Der Kreml und Kiew machten sich gegenseitig für die Eskalation der Gewalt verantwortlich. Auf beiden Seiten soll es mehrere Todesopfer und Dutzende Verletzte gegeben haben.

Mehrere westliche Staaten, der Europarat und die OSZE forderten die Konfliktparteien zur Einhaltung der Waffenruhe auf. Die Kämpfe brachen unmittelbar nach dem ersten Telefonat zwischen dem neuen US-Präsidenten Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin aus. Kiew befürchtet, dass eine mögliche Annäherung zwischen Russland und den USA zulasten der Ukraine gehen könnte.

Die russische Führung zeigte sich besorgt über die eskalierenden Kämpfe. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, Berlin, Paris und Moskau sollten gemeinsam ihren Einfluss auf die ukrainische Regierung geltend machen, damit Kiew sich an die Minsker Vereinbarungen für eine Konfliktlösung halte.