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Flüchtlingslager Moria auf Lesbos: "Wir leben wie die Tiere"


Griechenland

Flüchtlingslager Moria auf Lesbos: "Wir leben wie die Tiere"

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Im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos hat die Regierung nach dem Tod von drei Bewohnern innerhalb von weniger als einer Woche damit begonnen, die Lebensbedingungen etwas zu verbessern. Griechischen Medien zufolge wurden Winterzelte für etwa 700 Menschen aufgestellt. 300 Bewohner, hauptsächlich Familien, wurden ins Lager Kara Tepe auf der Insel gebracht. Moria ist überfüllt. Hier leben mindestens 3000 Menschen.

“Wir leben hier wirklich wie die Tiere”, so Hermand Iyemenvili aus dem Kongo. “Niemand würde das hier aushalten und das griechische Asylverfahren ist archaisch.”

“Es ist unmenschlich”, sagt Segaurin Najib aus Algerien. “In den Zelten ist es kalt. Wir leben wie Tiere.”

Athen forderte die EU-Kommission dazu auf, durchzusetzen, dass andere EU-Staaten wie vorgesehen mehr Asylbewerber aufnehmen. Die meisten der etwa 16.000 Bewohner der sogenannten Hotspots auf den griechischen Inseln wollen aufs Festland und nach Mittel- und Nordeuropa weiterreisen. Das sollte man ihnen auch ermöglichen, sagt Dakis Makrakis aus Lesbos: “Griechenland kann im Moment nicht mal die Griechen unterstützen. Unternehmen müssen schließen, Griechen selbst wandern aus. Eigentlich kann Griechenland die Flüchtlinge nicht aufnehmen.”

Weitere Infos:
“UN-Statistiken zu Flüchtlingsbewegungen”: http://data.unhcr.org/mediterranean/regional.php

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