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Berlinale: Vielfalt auch auf dem European Film Market


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Berlinale: Vielfalt auch auf dem European Film Market

Die Berlinale gilt als das politischste der großen Filmfestivals mit einem vielfältigen Programm, das auf das aktuelle Zeitgeschehen Bezug nimmt. In diesem Jahr vielleicht stärker denn je. Zu spüren ist diese Vielfalt auch auf dem European Film Market. Das erste große Branchentreffen des Kinojahres zeigt die neusten Entwicklungen.

Matthijs Wouter Knol, EFM-Direktor: “Der technologische Fortschritt hat auch zur Entstehung neuer Formate geführt. Virtual Reality zum Beispiel oder künstliche Entwicklung, die bald einen Einfluss darauf haben werden, wie Filme gemacht, produziert und geschnitten werden, wie die Musik komponiert wird. Das sind Dinge, die wir auf dem Markt zeigen, diese Innovationen verändern den Alltag des Filmemachens, -produzierens und des Vertriebs.”

Der European Film Market mit über 9000 Teilnehmern aus 110 Ländern gilt als eine der bedeutendsten Plattformen für den internationalen Handel mit Filmrechten und audiovisuellen Inhalten.

Matthijs Wouter Knol, EFM-Direktor: “Neue und frische Ideen kommen nicht immer nur aus Europa. Wie sehen, dass sich in anderen Teilen der Welt, beispielsweise in Asien oder in Afrika, Einiges tut. Auch aus Lateinamerika, Mexiko und Chile kommen starke Inhalte.”

Der neue Programmteil “Country in Focus” legt den Schwerpunkt auf die mexikanische Filmindustrie.

Matthijs Wouter Knol, EFM-Direktor: “Wir sollten uns von keinem Hindernis abschrecken lassen. Was dem Rest der Welt geschieht, kann auch Europa widerfahren. Der European Film Market hat eine große Zukunft. Das hängt von unserer Haltung in Europa ab. Ich denke, die wird sich demnächst innerhalb und außerhalb der Filmindustrie abzeichnen.”

Die 67. Berlinale geht bis zum 19. Februar. 18 Filme aus aller Welt sind im Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären.

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