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Die deutsche Traditionsmarke Opel soll an den französischen Konkurrenten PSA Peugeot Citroen verkauft werden.

Der amerikanische Mutterkonzern General Motors befinde sich in Gesprächen über eine Zusammenlegung ihrer Rüsselsheimer Tochter mit dem französischen Konkurrenten, bestätigte ein Peugeot-Sprecher.

Zwei mit den Gesprächen vertraute Personen sagten, die Gespräche seien fortgeschritten, eine Vereinbarung könne binnen Tagen verkündet werden. GM zöge sich damit weitgehend aus Europa zurück, wo der US-Konzern seit Jahren nur rote Zahlen schreibt.

Seit dem Jahr 2000 hat GM in Europa rund 14 Milliarden Euro Verlust gemacht. Der Konzern aus Detroit rechnet erst 2018 mit einer Rückkehr seiner Europasparte in die schwarzen Zahlen. Opel und Peugeot hatten bereits vor einigen Jahren eine Allianz angestrebt.

Analysten reagierten skeptisch auf den geplanten Zusammenschluss von Opel und Peugeot. “Wenn sich zwei Lahme zusammentun, wird kein Gesunder daraus”, sagte ein Experte. Für GM wäre der Verkauf gut, er bezweifle jedoch, dass Peugeot mit Opel glücklich werde. “Autoprofessor” Ferdinand Dudenhöffer, der das CAR-Institut an der Uni Duisburg-Essen leitet, meinte: “Eins und Eins ergibt in diesem Fall nicht zwei, sondern eineinhalb.”

Opel wurde 1862 von Adam Opel in Rüsselsheim gegründet. Die Marke mit dem Blitz verkauft nach Angaben der Geschäftsleitung jährlich mehr als eine Million Fahrzeuge. In ganz Europa beschäftigt Opel rund 35.600 Mitarbeiter, davon 18.250 in Deutschland.

su mit Reuters

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