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Rekordverluste und Chaos bei Toshiba: Aktienkurs bricht ein


Japan

Rekordverluste und Chaos bei Toshiba: Aktienkurs bricht ein

Der angeschlagene japanische Elektronikriese Toshiba hat eine Abschreibung von umgerechnet 5,9 Milliarden Euro (712,5 Milliarden Yen) auf sein US-Atomgeschäft angekündigt. Außerdem will der Konzern seine Quartalszahlen statt wie geplant an diesem Dienstag erst am 14. März veröffentlichen. Verwaltungsratsvorsitzenden Shigenori Shiga gab seinen Rücktritt bekannt.

Der Konzern hat große finanzielle Probleme mit seinem Atomgeschäft in den USA. Das bis Ende März laufende Geschäftsjahr 2016/2017 werde daher voraussichtlich mit einem Nettoverlust von 3,2 Milliarden Euro abgeschlossen, erklärte das Management Toshibas. Grund dafür seinen die Verluste in Zusammenhang mit dem Kauf eines US-Kraftwerkbauers.

Im Vorjahr hatte das Minus noch bei 3,8 Milliarden Euro gelegen. Hintergrund war damals ein Bilanzskandal. Auf das Ausbleiben konkreter Zahlen reagierte der Markt heute prompt: Die Wertpapiere des Konzerns sackten um 9,4 Prozent ab.

Toshiba hat nach dem Bilanzskandal und der folgenden Radikalsanierung zuletzt hohe Verluste eingefahren und Konzernteile verkaufen müssen. Die Schulden könnten allerdings das Vermögen des Konzerns überschreiten.

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