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Befreiungsoffensive auf West-Mossul: Was wird aus Zivilisten?


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Befreiungsoffensive auf West-Mossul: Was wird aus Zivilisten?

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Mehr als 350.000 Kinder befinden sich in West-Mossul, dort, wo das irakische Militär am Morgen seine Befreiungsoffensive begonnen hat. Zuvor hatte das irakische Militär Zivilisten mit Flugblättern über die anstehende Militäroperation informiert, doch es ist für sie kaum möglich, den Westteil der Stadt zu verlassen.

Der irakische Staatschef Haider Al-Abadi rief das Militär dazu auf, die Menschenrechte zu achten:
“Wir rufen unsere mutigen Truppen dazu auf, loszulegen, und den Rest der Stadt und die Menschen von der Unterdrückung und dem Terror des Islamischen Staats zu befreien. Es ist unsere Hauptaufgabe, erst die Menschen, dann das Land zu befreien.”

Die meisten Brücken über den Tigris sind unpassierbar, die IS-Miliz greift die Menschen auf der Flucht mit Sprengfallen an. Der Westteil Mossuls ist die letzte Hochburg des sogenannten Islamischen Staats im Irak, seine Rückeroberung gilt als schwierig. Panzerfahrzeuge können die engen Gassen nicht befahren, und die enge Bauweise bietet Scharfschützen gute Möglichkeiten sich zu verstecken.

Die großangelegte Offensive zur Rückeroberung Mossuls hat bereits Mitte Oktober 2016 begonnen. Das irakische Militär wird von der US-Luftwaffe und kurdischen Einheiten unterstützt, sie hatten zunächst Ost-Mossul unter ihre Kontrolle gebracht.

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