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Verschärfte Bedingungen: Lyoner Rollstuhlbasketball in 360 Grad

Für diesen 360-Grad-Report haben wir uns in den Palais des Sport de Gerland, ein Stadion im ostfranzösischen Lyon, begeben. Der örtliche Rollstuhlbasketballclub hat hier ein sehr wichtiges Spiel im Rahmen einer ligaübergreifenden Basketball-Party – in einer größeren Halle und vor mehr Publikum als sonst. Wir haben mit einigen Spielern gesprochen.

Der Lyoner Rollstuhlbasketballclub wurde 2005 gegründet und spielt in der zweiten französischen Liga. Khaled Aït-Ouferoukh ist sowohl Spieler als auch der Vorsitzende des Clubs: “Es ist richtiger Sport, die Athleten trainieren, bauen körperlich auf und haben Spaß. Außerdem ist es ein Weg, die eigenen Grenzen zu überschreiten. Man kann eine Menge Sport betreiben, auch wenn man ein Handicap hat.”

Valter Mendes ist Portugiese und begann schon in seinem Heimatland mit dem Rollstuhlbasketball. Anders als die meisten Teamkollegen kann er seinen Beine begrenzt benutzen und ist im Alltag nicht an einen Rollstuhl gebunden: “Ich habe 1998 in meiner Heimatstadt mit dem Basketballspielen angefangen. Später zog ich für einen neuen Job nach Frankreich, fand hier dieses Team und konnte den Sport, den ich liebe, weitermachen. Es macht mir viel Spaß und ich kann damit ein wenig der täglichen Routine entkommen. Ich komme auch rum, weil wir an nationalen Wettbewerben teilnehmen und überall im Land spielen.”

Einige Teams in der Liga sind gemischt. Lisa Clary spielt für das “Centre Fédéral” team von Bordeaux, das bei dem Event gegen die Lyoner antrat: “Es gibt nicht genügend Mädels mit Handicap, um ein Team zu gründen. Deswegen ist es gut, dass bei der Meisterschaft gemischte Teams zugelassen sind. Wir können hier auf einem intensiveren Level spielen, eben wie bei den Herren.”

Und um das festzuhalten: Die Gastgeber Lyon Métropole besiegten Centre Fédérale mit 50:30.

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