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Rom: Konferenz zur Zukunft des Erasmus-Programms


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Rom: Konferenz zur Zukunft des Erasmus-Programms

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Vor fast 60 Jahren wurde in der italienischen Hauptstadt mit den Römischen Verträgen ein Grundstein für die EU gelegt. 30 Jahre später 1987 gründete die EU das Erasmus-Programm. Es wurde zum weltweit größten Förderprogramm von Studenten-Auslandsaufenthalten an Universitäten. Gefördert wurden bisher mehr als fünf Millionen Teilnehmer. In Rom trafen sich jetzt 200 ehemalige und aktuelle Erasmus-Studenten zu einer Konferenz, um die Bedeutung des Austauschprogramms in Zeiten der Krise zu besprechen. Der italienische Minister für europäische Angelegenheiten – selbst Erasmusstudent in Paris in den Neunziger Jahren – fordert, dass die bisherige Finanzierung des Erasmus-Programms aufgestockt wird:

“Europa muss unbedingt den Status quo verändern. Wenn wir auf diesem Stand bleiben, wird es in 30 Jahren kein Europa mehr geben, dann wird die europäische Auflösung, die bereits begonnen hat, weitergehen. Wenn Europa die politische Entscheidung trifft, den Status quo zu verändern, kann ich mir ein Europa mit einer nachhaltigen Entwicklung vorstellen, ein föderales und weltweit wichtiges Europa”, so Sandro Gozi.

Ein türkischer Konferenzteilnehmer sieht Erasmus als konkrete Verwirklichung seines Traums von der Einheit:

“Für mich ist Europa etwas, was wir jeden Tag auf Neue leben, nichts Festgelegtes. Europa ist etwas, was sich verändert und sich an neue Gegebenheiten anpasst. Für mich bedeutet Europa die Einheit in der Vielfalt.”

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