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Rotes Kreuz: Chemiewaffeneinsatz bei Mossul


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Rotes Kreuz: Chemiewaffeneinsatz bei Mossul

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Bei den Kämpfen um die nordirakische IS-Hochburg Mossul werden möglicherweise Chemiewaffen eingesetzt. Sieben Menschen seien mit chemischen Kampfstoffen in Kontakt gekommen, teilte das Internationale Rote Kreuz am Freitag mit. Die fünf Kinder und zwei Frauen würden in einem Krankenhaus in der Nähe von Mossul behandelt. Das Rote Kreuz verurteile den Einsatz von Chemiewaffen aufs Schärfste.

Die irakischen Regierungstruppen rücken weiter auf die engbebaute Altstadt von Mossul vor. Ein weiteres Stadtviertel fiel in ihre Hände. Mehrere hundert Zivilisten flohen vor den Kämpfen.





Unter den Flüchtlingen befindet sich auch die 90-jährige Khatla Ali Abdallah. Ihre Enkel haben sie über weite Strecken in Sicherheit getragen.

“In meinem ganzen Leben habe ich keinen Krieg wie diesen durchgemacht, selbst unter Saddam Hussein hatten wir nicht soviel Angst wie jetzt. Sicher hat es damals Kriege gegeben und unsere Söhne wurden getötet, aber dieser Krieg ist anders”, sagt Abdallah.

Seit vergangener Woche sind nach Angaben des Weltkinderhilfswerks UNICEF 30.000 Menschen in den UN-Auffanglagern angekommen. Insgesamt seien seit Beginn der Offensive der irakischen Sicherheitskräfte Mitte Oktober 191.000 Menschen geflohen. Die Vereinten Nationen stellen sich insgesamt auf eine Viertel Million Vertriebene ein.

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