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Nicht in den Farben Russlands: Licht aus am Eiffelturm

Nicht nur in Berlin und weil es der Senat abgelehnt hat, das Brandenburger Tor nach dem Anschlag von Sankt Petersburg in den Farben Russlands zu bestrahlen, wird dieser Tage im Internet heftig…

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Nicht in den Farben Russlands: Licht aus am Eiffelturm

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Nicht nur in Berlin und weil es der Senat abgelehnt hat, das Brandenburger Tor nach dem Anschlag von Sankt Petersburg in den Farben Russlands zu bestrahlen, wird dieser Tage im Internet heftig diskutiert. In Frankreich gibt es eine ähnliche Diskussion, weil der Eiffelturm in Paris nicht nur nach dem jüngsten Angriff in London Solidarität deutlich machte. Wie das Brandenburger Tor hatte der Eiffelturm nach dem Anschlag von Orlando eine Regenbogenflagge gezeigt.

Die Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt Anne Hidalgo ist in den sozialen Netzwerken in die Kritik geraten, weil der Eiffelturm am Montagabend weiter leuchtete und es keine Solidaritätsbekundung mit den Opfern des Anschlags von Sankt Petersburg gegeben hat. An diesem Dienstag sollte das jetzt nachgeholt werden.

Aber das Wahrzeichen von Paris sollte nicht mit den Farben der russischen Flagge bestrahlt, sondern es die Beleuchtung soltel als Zeichen der Trauer und des Mitgefühls abgeschaltet werden. Um Mitternacht werden am Eiffelturm die Lichter ausgehen. Das hat die Bürgermeisterin Anne Hidalgo am Dienstagnachmittag auch auf Twitter bekannt gegeben.

Zuvor hatte es eine heftige Diskussion in den deutschsprachigen sozialen Medien gegeben, weil das Brandenburger Tor in Berlin aus Solidarität mit London, Paris und Ankara die Nationalflaggen der betroffenene Länder zeigte, aber nach dem Anschlag von St. Petersburg – mit dem Argument des Senats der deutschen Hauptstadt, dies sei eine Partnerstadt von Berlin – nichts organisiert wurde.

Auch die rusische Agentur TASS berichtet.