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Trauer in Ägypten: Kopten tragen Opfer der Anschläge vom Palmsonntag zu Grabe


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Trauer in Ägypten: Kopten tragen Opfer der Anschläge vom Palmsonntag zu Grabe

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Im nordägyptischen Tanta wurden noch am Sonntag Abend die ersten Opfer der Selbstmordanschläge zu Grabe getragen. Bei den schwersten Terrorangriffen auf die christliche Minderheit in Ägypten seit Jahren wurden bei Attentaten auf zwei koptische Kirchen am Palmsonntag mindestens 45 Menschen in den Tod gerissen.

“Wie konnte das an unserem Feiertag passieren?”, fragt eine Trauernde. “Wo ist da die Sicherheit, wenn jemand mit einem 6 Kilogramm schweren Sprengstoffgürtel in die Kirche gelangt?”

“Wir hätten nicht erwartet das Menschen, die im selben Land leben, wie wir, mit denen wir Liebe und Freundschaft teilen und die wir kennen, uns so etwas antun würden”, fügt ein koptischer Priester hinzu.”

Die Trauerfeier für die Toten von Tanta fand in derselben Kirche statt, in der sich ein Attentäter am Morgen des Palmsonntags während der voll besetzten Messe in die Luft sprengte und mindestens 29 Menschen in den Tod riss. Die Spuren des Attentats sind noch zu sehen.

Wenige Stunden später zündete ein zweiter Selbstmordattentäter vor der Kathedrale von Alexandria, in der das Oberhaupt der koptisch-orthodoxen Kirche, Papst Tawadros II., die Messe hielt, seinen Sprengsatz. Dabei kamen wenigstens 16 Menschen ums Leben. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte die Taten, bei denen etwa 120 weitere Menschen verwundet wurden, für sich. Die Anschläge lösten international Bestürzung aus.

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