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Südkorea: Ex-Präsidentin wegen Bestechlichkeit angeklagt


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Südkorea: Ex-Präsidentin wegen Bestechlichkeit angeklagt

Südkoreas Ex-Präsidentin Park Geun Hye ist offiziell wegen Bestechlichkeit angeklagt worden. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wurde unter anderem wegen Nötigung, Amtsmissbrauch und der Verletzung von Staatsgeheimnissen formell Anklage erhoben. Park war am 10. März wegen eines Korruptionsskandals endgültig ihres Amtes enthoben worden, seit mehreren Wochen sitzt sie in Haft.

Park stürzte über eine Korruptionsaffäre einer engen Vertrauten. Die ebenfalls inhaftierte Choi Soon Sil soll ihre Beziehungen zur Präsidentin ausgenutzt haben, um Millionenspenden von Firmen für Stiftungen einzutreiben und sich persönlich zu bereichern.

Neben Unternehmen wie Hyundai und Posco ist auch Samsung in den Skandal verwickelt, da zwei Manager Chois Tochter begünstigt haben sollen.

Zudem wird Park vorgeworfen, ihrer Freundin Einmischung in Regierungsgeschäfte erlaubt zu haben, unter anderem die Ernennung von Diplomaten. Die Ex-Präsidentin wies mehrfach jedes Fehlverhalten zurück und warf Choi vor, ihre Freundschaft ausgenutzt zu haben.

2012 hatte Park als erste Frau das Präsidentenamt in Südkorea übernommen.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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