Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Zocken mit Rekordeinsatz: Wahl in Frankreich beflügelt wettbegeisterte Briten


Großbritannien

Zocken mit Rekordeinsatz: Wahl in Frankreich beflügelt wettbegeisterte Briten

Wenige Tage noch bis zur ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich – doch auch in Großbritannien bewegt das politische Großereignis die Gemüter. Zumindest in den Wettbüros. Insgesamt könnte der Einsatz der britischen Spielerinnen und Spieler bei 1,2 Millionen Euro liegen. Das gilt als die höchste Summe, die im Vereinigten Königreich jemals anlässlich einer Wahl in Kontinentaleuropa verwettet wurde. Grund dafür dürfte der ungewöhnlich unsichere Wahlausgang sein. Rupert Adams, Sprecher des Buchmachers William Hill: “Wenn man sich den Sieg von Donald Trump in den USA und den Brexit anguckt: Das haben wir nicht vorhergesagt, aber es ist trotzdem passiert. Jetzt könnte so etwas wieder passieren.”

So spannend wie der Wahlausgang ist: Abseits der Wettbüros bringt französische Politik in Großbritannien nicht unbedingt jeden in Wallung. “Das interessiert mich wirklich gar nicht”, so ein Mann in London. “Ich interessiere mich überhaupt nicht für Politik.” Seine Begleiterin empfindet das ähnlich: Auch Überraschungen wie der Sieg Trumps und das Brexit-Votum hätten ihr Interesse an den Wahlen in Frankreich nicht geschürt. Ein junger Mann sieht das anders: “Bei all dem, was in Europa passiert, sind die Wahlen ziemlich wichtig”, sagt er.

euronews-Reporter Damon Embling erklärt: “Die Leute wetten nicht nur ein paar Euro: Es gibt jemanden, der 35.000 Euro darauf wettet, dass Marine Le Pen Präsidentin wird. Aber die Chefin der Rechtsextremen ist nicht die Favoritin der Buchmacher. Die wetten auf den unabhängigen Zentristen Emmanuel Macron. Aber schließlich wir reden hier über Politik, also kann alles passieren.”

Mehr erfahren zur Wahl in Frankreich können Sie natürlich am Sonntagabend in unserer LIVE-Berichterstattung. Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

      welt

      USA: Silicon Valley protestiert gegen neues Anti-Einwanderungsdekret für Hochqualifizierte