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Gegen Mauern: Dresdner Sinfoniker setzen ein Zeichen

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Gegen Mauern: Dresdner Sinfoniker setzen ein Zeichen

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Musik als bunter und fröhlicher Protest gegen die Mauerpläne von US-Präsident Donald Trump – im Grenzort Tijuana an der mexikanisch-amerikanischen Grenze hat es ein Konzert gegen die Abgrenzung mit 2.000 Besuchern gegeben. Mit dabei waren die Dresdner Sinfoniker.

Der Intendant der Dresdner Sinfoniker Markus Rindt will ein Zeichen setzen – gegen Abschottung, gegen Nationalismus und gegen Fanatismus.

Allerdings konnten die Dresdner Sinfoniker nicht – wie geplant – auf beiden Seiten der Grenze auftreten. Im Friendship Park von San Diego wurde aus fadenscheinigen Gründen eine Erlaubnis verwehrt. Einige Trump-Anhänger protestierten sogar auf der amerikanischen Seite gegen die versöhnliche Musik.

Aber die Dresdner Sinfoniker bleiben optimistisch, halten an dem Projekt, Mauern zu überwinden fest und wollen das nächste Mal in Mexiko und in den USA auftreten. Träumen gegen die Mauer…, Träumen von einer Welt ohne Mauern…