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Sogenannter IS sprengt Moschee in Mossul


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Sogenannter IS sprengt Moschee in Mossul

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Die große Moschee von Mossul im Irak, ein Gebäude, das auf das 12. Jahrhundert zurückgeht. Das Minarett, das wegen Baumängeln Schlagseite hatte, verlieh dem Gebäude auch den Spitznamen “Schiefer Turm von Mossul”. Jetzt ist die große Moschee dem Erdboden gleichgemacht. Nur noch ein Kuppelgebäude ist inmitten von Trümmern auf einem Luftbild zu sehen, das am Mittwochabend veröffentlicht wurde.

Kämpfer des sogenannten Islamischen Staates haben die Moschee angeblich am Mittwoch in die Luft gesprengt. Der IS selbst macht einen Luftangriff der USA für die Zerstörung verantwortlich.

Offenbar stand die Moschee kurz vor der Erstürmung durch irakische Truppen. Nur wenige Meter seien diese bei der Explosion von dem Gebäude entfernt gewesen, so ein irakischer General.

Für die Islamisten war die Moschee ein symbolträchtiger Ort. Hier hatte sich der Chef der Terrororganisation, Abu Bakr Al-Baghdadi, vor drei Jahren erstmals öffentlich gezeigt. Ebenfalls hier rief Al-Baghdadi das “IS-Kalifat” aus.

Islamisten unter Druck

Die radikalislamischen Kämpfer halten nur noch ein kleines Areal der Innenstadt um die Moschee. Irakische Truppen kämpfen weiterhin mit Unterstützung aus der Luft. Bereits einen halben Kilometer weit sollen sie in das Viertel der Dschihadisten eingedrungen sein, heißt es. Die Einnahme Mossuls scheint nicht mehr fern.

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