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China wegen Nordkoreahandel in der Kritik


Wirtschaft

China wegen Nordkoreahandel in der Kritik

Die chinesische Exportmaschine brummt. Politische Sprengkraft hat dabei der Handel mit Nordkorea: der wuchs im ersten Halbjahr um 10,5 Prozent. Südkoreas Notenbank schätzt das jährliche Wachstum nördlich der stark militarisierten Grenze auf bis zu 1,5 Prozent jährlich. Doch viele Korea-Experten würden es eher bei drei bis vier Prozent verorten. Der von US-Präsident Donald Trump scharf kritisierte Exportüberschuss lag allein im vergangenen Monat bei fast 43 Milliarden Dollar. Die USA fordern von Peking mehr Druck auf Nordkorea, deshalb hat US Präsident Donald Trump Peking mangelnde Zusammenarbeit bei Sicherheitsfragen vorgeworfen, denn Sanktionen würden unzureichend oder gar nicht umgesetzt.

GENG SHUANG ist Sprecher des chinesischen Aussenministeriums: “China hat immer akkurat, vollständig, strikt und umsichtig alle Resolutionen des Sicherheitsrates umgesetzt. Die letzten wirtschaftlichen Sanktionen des Sicherheitsrates sind keine umfassenden Sanktionen, deshalb unterhält China weiter normale Handelsbeziehungen mit Nordkorea. Das verletzt keine Resolutionen des Sicherheitsrates.”

Washington droht aktuell mit empfindlichen Sanktionen gegen chinesische Banken und Firmen, die für die nordkoreanische Wirtschaft wichtig sind. Chinesische Banken, die mit Nordkorea zusammenarbeiten, sollen vom US-Finanzmarkt ausgeschlossen werden.