Eilmeldung

Proteste gegen Ende des "Dreamer"-Programms

Reaktionen auf Auslaufen des Daca-Dekrets.

Sie lesen gerade:

Proteste gegen Ende des "Dreamer"-Programms

Schriftgrösse Aa Aa

Der Widerstand gegen Donald Trumps Stopp des “Dreamer”-Programms wächst. Das von Ex-Präsident Barack Obama per Dekret erlassene Daca-Programm räumt Hunderttausenden Kindern von illegalen Einwanderern eine Arbeitserlaubnis ein und schützt die sogenannten “Dreamers” so vor der Abschiebung. Der US-Justizminister sagte, das Programm sei gesetzeswidrig. Texas und neun andere US-Bundesstaaten hatten von Trump gefordert, das Programm auslaufen zu lassen.

In vielen US-Städten wie Los Angeles, Denver und San Francisco protestierten Tausende gegen die Entscheidung. In New York wurden Menschen bei Sitz-Protesten in der Nähe des Tru,p-Towers festgenommen.

Ex-Präsident Barack Obama meldete sich auf Facebook zu Wort: Er sagte unter anderem “Diese jungen Menschen ins Visier zu nehmen, ist falsch, denn sie haben nichts falsch gemacht. Es ist ein Eigentor…. diese Aktion ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Es ist eine politische Entscheidung ….sie wird die Arbeitslosenquote nicht senken, oder die Löhne der Menschen erhöhen.. diese Handlung widerspricht unserer Haltung und dem gesunden Menschenverstand”:

Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman forderte die “Dreamers” auf, weiter zu kämpfen:


US-Gouverneur Andrew Cuomo twitterte: “Rassismus und Bigotterie sind die größten Bedrohungen dieses Landes. In New York glauben wir an Vielfalt”:


Bereits direkt nach der Entscheidung reagierte die Wirtschaft. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg schrieb im Netz: “Das ist ein trauriger Tag für unser Land. Die Entscheidung, Daca zu beenden, ist nicht nur falsch. Es ist besonders grausam, jungen Menschen den amerikanischen Traum anzubieten, sie zu ermutigen, aus den Schatten zu kommen und unserer Regierung zu vertrauen und sie dann dafür zu bestrafen”:

Apple-Chef Tim Cook twitterte: “Sie gehören zu unseren Firmen und unseren Gemeinden genauso wie du und ich. Apple wird dafür kämpfen, dass sie gleich behandelt werden”:


Auch Künstler wie Cher forderten zum Schutz der “Dreamer” auf: