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Nach Hurrikan "Irma": Wirbelsturm "José" bedroht Kleine Antillen

Der eine Wirbelsturm jagt den nächsten: "José" ist auf derselben Route unterwegs wie "Irma".

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Nach Hurrikan "Irma": Wirbelsturm "José" bedroht Kleine Antillen

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Nach den schweren Verwüstungen durch Hurrikan “Irma” bedroht nun der Wirbelsturm “José” Inseln der Kleinen Antillen in der Karibik.

Der Sturm mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von 240 Kilometern pro Stunde wurde auf die zweithöchste Stufe vier heraufgesetzt. “José” ist auf derselben Route unterwegs wie “Irma” und näherte sich in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) den Inseln Antigua und Barbuda.

Vorgänger “Irma” hat nach Angaben der Regierung von Barbuda etwa 90 Prozent des Inselstaats zerstört und praktisch unbewohnbar gemacht.

Im weiteren Weg des Sturms liegen die französischen Überseegebiete Saint-Bartélémy und Saint-Martin, wie die französische Wetterwarte mitteilte. Dort starben durch “Irma” mindestens elf Menschen. Die Schäden werden auf bislang gut eine Milliarde Euro beziffert. Die Hilfs- und Bergungsarbeiten gestalten sich wegen der extremen Wetterlage schwierig.

Auf Saint-Martin haben die Behörden eine nächtliche Ausgangssperre von 19 Uhr abends bis 7 Uhr morgens (Ortszeit)verhängt. Die Maßnahme soll bis mindestens Mittwochmorgen in Kraft bleiben.

Saint-Martin und die Nachbarinsel Saint-Barthélémy, die auch als St. Barths bekannt ist, wurden von der französischen Regierung offiziell zum Katastrophengebiet erklärt.