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Vergiftete Säuglingsnahrung: Eltern in Angst

Die Polizei im süddeutschen Konstanz sucht einen Erpresser.

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Vergiftete Säuglingsnahrung: Eltern in Angst

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Bei Eltern in Süddeutschland geht die Angst um. Ein Erpresser droht, in Supermärkten im In- und Ausland vergiftete Produkte zwischen die Waren zu mischen. Die Polizei Konstanz veröffentlichte Aufnahmen des Mannes, der schon in Friedrichshafen mit dem Stoff Ethylenglycol versetzte Säuglingsnahrung in Geschäften deponiert haben soll. Vor allem Mütter machen sich jetzt große Sorgen.

“Ich habe meine Gläschen mitgenommen und will sie zurückgeben. Ich bin mir sicher, da ist sicher nichts dabei, aber trotzdem aus Sicherheitsgründen möchte ich das zurückgeben, weil es ist mir schon wichtig, was ich meinen Kindern gebe”, sagt eine Frau in Konstanz. Eine andere meint: “Als Konsument hat man da schon Angst. Auf jeden Fall. Gerade wenn’s um die Kinder geht.” Und in Friedrichshafen sagt eine junge Mutter: “Ich hab’ gedacht: Zum Glück stille ich noch, aber es ist schon schlimm. Ja, Babynahrung… Die Babys, wo so klein und hilflos sind.”

Die Behörden raten, Produkte mit beschädigten Verpackungen nicht zu konsumieren, zudem solle man darauf achten, dass beim Öffnen von Gläsern das aufgrund des Unterdruckes typische Knackgeräusch zu hören ist.