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Anschlag von Las Vegas: Kameras und 12 Maschinengewehre im Hotel aufgebaut

Nach wie vor gibt es viele Fragen zum Anschlag von Las Vegas: Warum überwies der mutmaßliche Attentäter 100.000 Dollar auf die Philippinen?

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Anschlag von Las Vegas: Kameras und 12 Maschinengewehre im Hotel aufgebaut

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Der mutmaßliche Todesschütze von Las Vegas hatte die Bluttat offenbar bis ins Detail geplant und im Hotel nicht nur zwölf Gewehre, sondern auch Kameras aufgebaut, mit denen er den Flur vor seinem Zimmer überwachte, um zu sehen, wer sich näherte.

Die Polizei hat unterdessen die Bodycam-Bilder der Einsatzkräfte veröffentlicht. Darauf sieht man, wie die Sicherheitskräfte versuchen, die Panik mit den vielen Toten und Verletzten unter Kontrolle zu bekommen.

In seinem Zimmer hatte Stephen Paddock 23 Schusswaffen in 10 Koffern gelagert, doch warum er 58 Menschen kaltblütig ermordete bleibt weiter unklar.

Ebenso unklar ist, warum niemand im Hotel die zwölf vor dem Fenster aufgebauten Maschinengewehre entdeckt hat.

Im Haus des mutmaßlichen Attentäters fand das FBI auch Sprengstoff, doch die Ermittler gehen davon aus, dass er keiner Gruppe angehörte.

Die seit Montag gesuchte 62-jährige Freundin von Stephen Paddock ist inzwischen aus den Philippinen von FBI-Beamten begleitet in die USA zurückgekehrt. Der mutmaßliche Attentäter soll kurz vor dem Angriff 100.000 Dollar auf die Philippinen überwiesen haben.

Bei dem Anschlag vom Montag wurden 58 Menschen getötet und mehr als 500 verletzt, viele schwer verwundete Menschen liegen weiter in Krankenhäusern.

Las Vegas Shooting: Victims

Wer war der Täter von Las Vegas? Lesen Sie dazu hier mehr.

Einige Bilder aus dem Inneren des Hotels.



Bildergalerie: Wer waren die Opfer des Schießerei von Las Vegas?
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