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Argentinien: Signale von verschollenem U-Boot

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Argentinien: Signale von verschollenem U-Boot

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Das verschollene argentinische U-Boot hat versucht, sich zu melden.

Von dem Boot wurden mehrere Anrufversuche per Satellitentelefon aufgefangen. Eine Verbindung kam jedoch nicht zustande. Nun wird versucht, das Boot anhand dieser Signale zu orten.

Näheres ist nicht bekannt: Das U-Boot könnte aufgetaucht sein, es könnte aber auch noch unter Wasser sein und eine Rettungsboje zur Oberfläche gelassen haben, die die Signale gesendet hat.

Man suche nicht nur an der Oberfläche, sagt ein Vertreter der Marine, sondern auch unter Wasser und sogar auf dem Meeresboden.

An Bord des U-Boots sind 44 Menschen. Heftiger Wind und hoher Seegang erschweren die Suche. Dazu kommt, dass das U-Boot als Kriegsschiff so gebaut ist, dass es möglichst schwer entdeckt werden kann.

Das U-Boot war von Ushuaia in Feuerland ausgelaufen zu einer Fahrt zum Stützpunkt in Mar del Plata.

Nach der letzten Funkverbindung am Mittwoch befand sich das U-Boot in Gewässern des Golfs von San Jorge, gut vierhundert Kilometer von der Atlantikküste entfernt.