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24 Stelen: Mahnmal für AfD-Politiker Höcke

Eine Künstlerinitiative aus Berlin hat auf dem Nachbargrundstück des rechtspopulistischen Politikers aus Thürigen ein Stelenfeld errichtet.

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24 Stelen: Mahnmal für AfD-Politiker Höcke

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Im thüringischen Dorf Bornhagen hat die Künstlerinitiative “Zentrum für Politische Schönheit” (ZPS) ein Stelenfeld neben dem Wohnhaus des umstrittenen AfD-Politikers Björn Höcke errichtet. Dieses erinnert an das Holocaust-Mahnmal in Berlin.

In Höckes sogenannter “Dresdner Rede” im Januar (2017) bezeichnete der rechtspopulistische Politiker das Mahnmal als “Denkmal der Schande” und forderte eine “erinnerungspolitische Wende um 180 Grad” (mehr zu dieser Rede finden Sie hier).

Und genau auf diese Rede wollten die Aktionskünstler reagieren. “Wir fordern von Björn Höcke, dass er – als Geschichtslehrer natürlich – aus der deutschen Geschichte lernt. Und sie anerkennt”, begründet Morius Enden vom ZPS. “Denn wir haben analysiert, dass er von 1932 bis 1945 eigentlich alles ausblendet, was passiert ist. Das davor beleuchtet er, das danach irgendwie auch. Das muss er wahrnehmen und verstehen. Wenn er das tut, dann haben wir unser Ziel erreicht.”


Björn Höcke entdeckte die Stelen neben seinem Haus an diesem Mittwoch. Die AfD fordert eine gesellschaftliche Reaktion. Anhänger blockierten den Zugang zum Nachbargrundstück, das die Aktionskünstler angemietet haben. Es kam zu einigen Auseinandersetzungen.

Dem ZPS zufolge handelt es sich um 24 Betonstelen, die Polizei nennt als Werkstoff Pappmaché. Es seien exakte Nachbildungen und gewissermaßen Ableger der 2711 symbolischen Sarkophage, aus denen das Holocaust-Mahnmal in Berlin-Mitte besteht.