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Venezuela: Maduro will Digitalwährung schaffen

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro will eine neue Kryptowährung mit Namen "Petro" einführen. Damit soll Venezuelas drohende Staatspleite abgewendet - und die hohe Inflation eingeschränkt werden.

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Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat angekündigt, eine neue Digitalwährung schaffen zu wollen. Die Einführung der Kryptowährung mit Namen "Petro" soll Venezuelas drohende Staatspleite abwenden und die hohe Inflation einschränken. Damit wolle Venezuela die finanzielle Blockade durch die "USA und ihre Allierten" umgehen.

Nicolás Maduro: "Wir werden mit einer neuen Form der internationalen Finanzierung die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes vorantreiben. Das wird mit einer Kryptowährung realisiert werden, die durch die venezolanischen Gold-, Öl- und Diamantreserven gestützt wird."

Venezuela leidet seit Jahren unter einer Wirtschaftskrise und rasanten Inflation. Die Landeswährung, der Bolívar, wies bis Oktober diesen Jahres eine Inflationsrate von mehr als 800 Prozent auf. Der Bevölkerung fehlt es am allernötigsten, wie Lebensmitteln und Medikamenten. Die virtuelle Währung soll einen Zahlungsverkehr ermöglichen, der unabhängig von Regierungen und Banken funktioniert.