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Franzosen nehmen Abschied: "Danke, Johnny"

Zahlreiche Fans warteten vor der La Madeleine-Kirche in Paris, um ihrem Idol die letzte Ehre zu erweisen. Der Sarg mit Frankreichs größtem Rockstar Johnny Hallyday wurde begleitet von einer Biker-Eskorte. Stationen waren das Haus des verstorbenen Stars in der Nähe von Versailles, Napoleons Triumphbogen und die Prachtstraße Champs-Elysées. Nur wenigen Franzosen wurde bisher eine solche Ehre zu Teil. Auf dem Eiffelturm waren die Worte "Danke, Johnny" zu lesen, bei Fußballspielen wurden Hallyday-Songs vor dem Anpfiff gespielt.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte die Feierlichkeiten angeordnet, er selbst bekannte sich als Hallyday-Fan. Der Tod des "französischen Elvis" am Mittwoch stürzte viele im Land in tiefe Trauer. Seine Musik hatte viele von ihnen ein Leben lang begleitet, denn der Sänger rockte mehr als 50 Jahre lang das französische Musikgeschäft.

Die Zeremonie in der La Madeleine-Kirche wurde auf Großleinwänden übertragen. An die 1.500 Sicherheitskräfte waren im Einsatz. 

Begraben wird der Star, der mit bürgerlichem Namen Jean-Philippe Smet hieß, aber nicht in Paris, sondern offenbar auf der französischen Karibikinsel St. Barts, wo er ein Haus besaß.

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