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Trump gegen Oprah 2020? US-Präsident reagiert auf Spekulationen

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Trump gegen Oprah 2020? US-Präsident reagiert auf Spekulationen

Trump gegen Oprah 2020? US-Präsident reagiert auf Spekulationen
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REUTERS/Lucy Nicholson
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Seit ihrer Rede bei der Golden-Globe-Verleihung nehmen die Spekulationen um eine mögliche Präsidentschaftskandidatur der US-Entertainerin Oprah Winfrey kein Ende. Die Selfmade-Milliardärin ist seit Jahren Unterstützerin der Demokraten. Ihr möglicher Gegner bei den Wahlen 2020 gab sich jetzt gelassen. "Ich würde Oprah schlagen", sagte der republikanische Amtsinhaber Donald Trump am Dienstag bei einer Arbeitssitzung in Washington. "Das würde Spaß machen." Er sei mal in ihrer Show aufgetreten und möge sie. Aber er denke nicht, dass sie kandidieren werde.

Während sich viele Fans und Showbiz-Kollegen vor Freude überschlagen, weisen andere daraufhin, dass Winfrey keinerlei politische Erfahrung besitzt. Sie selbst äußerte sich nicht zu den Spekulationen, kokettierte aber bereits mehrfach mit einer Kandidatur für die Demokraten. Vertraute aus dem Umfeld der Medien-Unternehmerin äußerten sich widersprüchlich. 

Die 63-Jährige bekam 2013 die höchste zivile Auszeichnung der USA verliehen und gilt als eine der beliebtesten und einflussreichsten Amerikanerinnen. Sie ist allerdings nicht die einzige Showbiz-Größe, die für die Demokraten ins Rennen gehen könnte. Unter anderem wird Tom Hanks als möglicher Kandidat gehandelt.

Nicht ohne Häme haben US-Medien anlässlich der Spekulationen ein Interview mit Trump aus dem Jahr 1999 herausgekramt. Damals sagte das heutige Staatsoberhaupt in der Show "Larry King Live", Winfrey wäre die Kandidatin der Wahl für die Vize-Präsidentschaft, sollte er als Präsident antreten.