Eilmeldung

Eilmeldung

Auf 500 limitiert: Berliner tun Alles für den BVG-Sneaker

Sie lesen gerade:

Auf 500 limitiert: Berliner tun Alles für den BVG-Sneaker

Auf 500 limitiert: Berliner tun Alles für den BVG-Sneaker
© Copyright :
BVG / Overkill / Adidas
Schriftgrösse Aa Aa

Seit Sonntagabend harrten Sneaker-Fans in der Kälte vor zwei Berliner Turnschuh-Läden aus. Sie warteten auf den "EQT-Support 93/Berlin". Am Dienstag startete der Sportartikelhersteller Adidas mit dem Verkauf dieser besonderen Sneaker, um 11 Uhr. Die auf 500 Paar limitierten Turnschuhe gelten als Sammlerobjekte und sind in nur zwei Länden der Hauptstadt erhältlich.

Das Facebook-Live-Video der Berliner Zeitung. Die Reporter waren beim Verkauf der ersten Turnschuhe dabei.

Im Look älterer Berliner U-Bahn-Sitzbezüge ist der Sneaker nicht nur ein Modestück, sondern gilt bis Dezember 2018 als Fahrkarte in sämtlichen Berliner U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). In der Lasche ist nämlich ein entsprechendes BVG-Jahresticket eingenäht.

Der Preis sorgt bei den Berlinern für großes Interesse: 180 Euro sollen die Turnschuhe kosten – Benutzer sparen im Vergleich zur regulären Jahreskarte fast 800 Euro. Um mitfahren zu dürfen, muss der Schuh allerdings getragen werden. "Im Arm, im Karton oder im Rucksack halten, reicht nicht", erklärte eine BVG-Sprecherin. Die Schuhe einem Freund zu leihen, sei aber in Ordnung.

Viele begeisterte Berliner halten die gemeinsame Aktion von Adidas und der BVG für eine "super Idee", andere nennen sie einen "billigen Marketing-Gag". In der Kritik steht zum Beispiel, dass der Schuh nicht für die S-Bahn oder den Regionalverkehr gültig ist. Dafür braucht man ein reguläres Ticket.