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Doping: Begnadigung des russischen Olympischen Komitees durch das IOC noch möglich?

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Doping: Begnadigung des russischen Olympischen Komitees durch das IOC noch möglich?

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Nach der positiven A-Probe für den russischen Bronzemedaillengewinner im Curling, Alexander Kruschelizki, hat der Kreml reagiert. Der Doping-Verdacht kommt zur Unzeit für Russland: das nationale russische Komitee ist suspendiert; eine Begnadigung vor der Schlussfeier der Winterspiele steht im Raum.

Dimitri Peskov, der Kreml-Sprecher, gibt sich zurückhaltend:

"Wir bitten dringend darum, das offizielle Statement abzuwarten. Das IOC geht mit der Situation taktvoll und vorsichtig um. Lassen sie uns die Tests abwarten; ich denke, die B-Probe wird bald geöffnet, also lassen sie uns die Untersuchung abwarten, die in so einer Situation unausweichlich stattfinden muss."

Der Staatsdoping-Skandal rund um die Winterspiele in Sotschi 2014 hat zu großer Enttäuschung geführt, 168 russische Sportler dürfen in Südkorea nur unter neutraler Flagge antreten.

Elena Bruneeva, Angestellte in Moskau: sie spricht aus, was viele denken:

"Es ist schlimm, was kann ich sonst sagen? Es ist eine Schande für Russland, sonst kann ich nichts sagen. Es ist enttäuschend und unerfreulich. Wir haben uns auf sie verlassen, wir haben mit ihnen gefiebert - und jetzt das. Es ist schrecklich und es tut weh."

Mit Spannung wird das Ergebnis der B-Probe und die Entscheidung des IOC erwartet - nicht nur in Moskau .