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Dopingfall bei russischen Olympiateilnehmern sorgt für Wirbel

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Dopingfall bei russischen Olympiateilnehmern sorgt für Wirbel

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Der positive Dopingtest des russischen Olympiateilnehmers Alexander Kruschelnizki wird wohl Auswirkungen auf die Schlussfeier der Spiele am Sonntag haben. Am Samstag will das IOC entscheiden, ob die Russen mit Fahne und nationaler Kleidung daran teilnehmen dürfen.

IOC-Sprecher Mark Adams sagte: "Wir werden uns alles in seiner Gesamtheit anschauen und dann eine Entscheidung fällen, die dann am Samstag dem Exekutivkomitee mitgeteilt wird. Dann werden wir weitersehen, aber ich bin sicher, sie werden jeden Aspekt berücksichtigen der für diesen Fall relevant ist, ich bin nicht in der Position, das zu bewerten."

Der Curler Kruschelnizki, der bei den Winterspielen in Pyeongchang Bronze gewonnen hatte, sagte, er habe keine verbotenen Substanzen eingenommen. Konkret geht es um das Mittel Meldonium.,

Kruschelnizki sagte im russischen Fernsehen: "Wir haben unsere Version, die wir aber erst während der Ermittlungen bekanntgeben werden. Ich habe in meiner Karriere sehr viele Turniere und Wettbewerbe bestritten, dabei gab es immer Doping-Tests und sie waren immer negativ. Die Ermittlungen sind sehr wichtig für uns, es geht um unseren Ruf, unsere Karriere und unsere Leben im Sport."

Kruschelnizki gibt zu, Meldonium genommen zu haben, bevor es von der WADA verboten wurde.

"Meldonium wurde Ende 2015 verboten, und seither bekamen wir es nicht mehr. Davor wusste ich ehrlich gesagt nicht einmal, dass ich Meldonium nahm. Unser Arzt gab uns Pillen, und wir nahmen sie ein."

Am Donnerstag wird Kruschelnizki vom Internationalen Sportgerichtshof CAS angehört. Eine Entscheidung soll danach binnen 24 Stunden fallen.