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Orban steuert auf dritte Amtszeit zu

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Orban steuert auf dritte Amtszeit zu

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Um 6.00 Uhr morgens öffneten die Wahllokale in Ungarn. Jeder Wahlberechtigte hat zwei Stimmen. Eine für die insgesamt 23 landesweiten Parteilisten – die zweite gibt er einem Direktkandidaten. Bei der Parlamentswahl geht es um 199 Mandate.

Wahlhelferin Maria Ambrozy sagt: "Ich habe mich für die Stimmauszählung beworben, weil ich wissen wollte, wie so eine Wahl abläuft. Und weil ich dazu beitragen will, dass sie sauber vonstattengeht."

Bis zum Mittag zeichnete sich eine rege Wahlbeteiligung ab. Um 9.00 Uhr morgens hatten bereits 13 Prozent der über acht Millionen Wahlberechtigten angestimmt – ein Rekord.

"Ich habe bisher bei jeder Wahl abgestimmt und die heute ist sehr wichtig, wenn wir etwas verändern wollen", sagt eine Frau vor einem Wahllokal in Budapest.

Nach Veränderung sieht es laut den Wahlumfragen aber nicht aus. Demnach steuert Ministerpräsident Viktor Orban auf seine dritte Amtszeit in Folge zu. Seine rechtskonservative Fidesz-Partei ist klarer Favorit. Die Opposition hofft aber noch, die Hunderttausenden Unentschlossenen zu mobilisieren.