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Schuldenerleichterungen für Griechenland denkbar

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Beim Thema Griechenland zeigen Europas Verantwortliche wieder entspannte Gesichter.

Nach Jean-Claude Junckers Besuch in Athen und den angekündigte "guten Nachrichten" trafen sich heute in Sofia die Finanzminister der Eurozone, um über das Ende des Hilfsprogramms zu beraten.

Dabei war Optimismus zu hören, aber auch die Forderung nach weiteren Reformen in Griechenland.

Die Athener Regierung habe ihre Wachstumsstrategie für die nächsten Jahre vorgestellt, durch die das Investitionsklima verbessert werde, sagte Eurogruppen-Chef Mario Centeno.

Das unterstreiche die griechische Bereitschaft, auch weiter an Reformen zu arbeiten.

Im laufenden dritten Hilfsprogramm stehen bis 21. August bis zu 86 Milliarden Euro zur Verfügung, es zeichnet sich jedoch ab, dass Athen nicht die gesamte Summe benötigen wird.

Danach soll sich das Land wieder selbst finanzieren können.

Nach Meinung von EZB-Direktoriumsmitglied Benoît Cœuré sind zudem weitere Schuldenerleichterungen denkbar.

Je weniger Bedingungen an diese geknüpft seien, desto mehr könnten sie zur Vertrauensbildung an den Kapitalmärkten beitragen.

Griechenland verzeichnete zuletzt nach Jahren der Krise wieder Wirtschaftswachstum.

Ohne die Kosten für den Schuldendienst erzielte es im vergangenen Jahr außerdem einen Überschuss von gut sieben Milliarden Euro.