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Britischer Minister weist Brexit-Warnungen von Unternehmen zurück

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Britischer Minister weist Brexit-Warnungen von Unternehmen zurück

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Mehrere Unternehmen haben in letzter Zeit vor den möglichen Folgen des Brexit gewarnt, vor allem, wenn es kein Abkommen mit der EU gibt.

Mit einem entsprechenden Szenario hatten britische Minister am Wochenende gedroht.

Die Unternehmen wiederum kündigten an, sich unter Umständen aus Großbritannien zurückzuziehen.

Dazu sagte Gesundheitsminister Jeremy Hunt jetzt: "Es ist für Unternehmen völlig unangebracht, diese Art von Drohungen auszusprechen, und zwar aus einem einfachen Grund: Wir befinden uns bei den Brexit-Verhandlungen an einem entscheidenden Punkt, und nun müssen wir uns hinter Theresa May stellen, um das beste Ergebnis zu erzielen, einen sauberen Brexit. Ich war 14 Jahre lang Unternehmer und weiß: Unternehmer wollen Klarheit und Sicherheit."

Am Freitag hatte Airbus angekündigt, im Falle eines harten Brexits, eines Brexits ohne Abkommen also, seine Investitionen in Großbritannien zu überdenken.

Nach Airbus meldete sich dann auch der deutsche Autobauer BMW. Bis Ende des Sommers brauche man Klarheit, hieß es . Ansonsten müsse man Alternativen entwickeln.

Und der Technologiekonzern Siemens warnte davor, dass ein harter Brexit Betrieben und Arbeitsplätzen im Königreich schaden werde.