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Piding und die Flüchtlinge

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Der Luftkurort Piding im Berchtesgadener Land hat Erfahrung mit Flüchtlingen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es hier ein Durchgangslager für Vertriebene. Derzeit leben im Berchtesgadener Land mit 105.000 Einwohnern den Behörden zufolge rund 1000 Flüchtlinge. Mehr geht nicht, meint ein Bewohner von Piding.

„Wir haben keinen Platz und wir haben nicht die Möglichkeiten, sie zu versorgen - und die innere Sicherheit zu gewährleisten.“

Ein anderer Mann sagt: „Gastfreundschaft ist gut, aber wenn die ausgenutzt wird, dann soll man sagen: Bis hier und nicht weiter.“

Eine Situation wie 2015, als Flüchtlinge in Scharen kamen, soll es nicht wieder geben, findet Hannes Holzner (CSU), der Bürgermeister des Ortes an der deutsch-österreichischen Grenze.

„Irgendwann ist die größte Hilfsbereitschaft, die größten Befürworter von solchen Aktionen auch mal am Ende von der Leistungsbereitschaft, von der Leistungskraft“, so Holzner.

Doch das Schließen der Grenze ist für Piding nicht das Allheilmittel. Denn dann bleiben die Gäste aus Salzburg aus und darunter leidet das Geschäft der Gastwirte, sagen sie hier.