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5. Todesopfer durch Waldbrände in Kalifornien

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5. Todesopfer durch Waldbrände in Kalifornien

5. Todesopfer durch Waldbrände in Kalifornien
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Die Zahl der Todesopfer durch die seit Tagen wütenden Waldbrände in Kalifornien hat sich auf fünf erhöht. Im Norden des Bundesstatates kamen zwei Kinder und ihre Urgroßmutter in den Flammen ums Leben. Über ein Dutzend Menschen gelten als vermisst. Laut Medienberichten sind erst rund fünf Prozent der Feuer unter Kontrolle. Hunderte Wohnhäuser und andere Gebäude brannten nieder. Der Sachschaden geht in die Millionen.

Steve Crawford von der "Cal Fire"-Feuerwehreinheit in San Luis Obispo erläuterte die Gefahrenlage:"Die Brände dehnen sichgleichzeitig in alle Richtungen aus. Die Flammen fressen sich bergauf und bergab, auch ohne Wind. Es kommt einem aber vor wie ein Santa-Ana-Wind mit bis zu 100 Stundenkilometern."

Allein in den Regionen um den Yosemite-Nationalpark und Palm Springs sind 7.000 Feuerwehrleute im Einsatz. Zwischenzeitlich wurden mehr als 89 unterschiedliche Brandherde registriert. Zehntausende Menschen flüchteten vor den Flammen in küstennahe Gebiete. US-Präsident Donald Trump verhängte über mehrere Regionen den Notstand.

Aus Mangel an Übergangsquartieren und aus Angst vor einem Übergreifen der Flammen auf weitere Wohngebiete campieren viele Menschen im Freien.

Die Feuerwehr in Kalifornien (Cal Fire) veröffentlicht laufend neue Evakuierungspläne und andere Hinweise an die Bevölkerung.

Bei einer Serie von Buschfeuern im vorigen Oktober waren in Nordkalifornien mehr als 40 Menschen gestorben. Rund 9000 Gebäude wurden zerstört.