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Olympia: Das ist die Technik, die die Sportler-Leistungen auswertet

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Von Andrew Robini
Olympia: Das ist die Technik, die die Sportler-Leistungen auswertet
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Die Olympischen Winterspiele in China mögen bald zu Ende gehen, doch dank der Einführung neuer Technologien war es für Sportfans weltweit noch nie so einfach, sich vom eigenen Sofa aus ein Bild von den tatsächlichen Leistungen der Sportlerinnen und Sportler zu machen.

Hinter einer dieser Innovationen steckt Omega Timing, eine Firma, deren Zeitmesser während der gesamten Winterspiele präzise Daten lieferten.

"Omega hat seine Bewegungssensoren und Positionierungssysteme, die 2018 in Pyeongchang eingeführt wurden, weiter ausgebaut. Jetzt nutzen wir Computer Vision und künstliche Intelligenz, um die gesamte Leistung der Athleten zu analysieren und somit das Ergebnis im Detail zu erklären. Wir können sagen, wo sie Punkte oder Zeit gewonnen- oder verloren haben", erklärt Omega-Chef Alain Zobrist gegenüber Euronews und weiter:

"Im Eiskunstlauf analysieren unsere Computer Vision und KI-Systeme die gesamte Leistung der Eiskunstläufer, so dass wir in der Lage sind, ihre Sprünge im Detail zu analysieren, also wie hoch, wie weit und wie schnell sie springen. So können wir die Unterschiede dieser erstaunlichen Leistungen wirklich erklären. Diese Informationen werden auch an die Athleten und Trainer weitergegeben, damit sie ihr Training entsprechend anpassen können. In einem zweiten Schritt werden wir sehr eng mit den Kampfrichtern zusammenarbeiten, um auch ihnen diese Informationen zur Verfügung zu stellen.''

Zobrist und sein Team haben rund um die Uhr gearbeitet, um in allen fünfzehn Disziplinen, die in China ausgetragen werden, genaue Zahlen zu liefern. 

Die Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele findet an diesem Sonntag statt.