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Gewalt in Israel: Mindestens drei Tote bei Anschlag in Elad

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Von euronews
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Der Tatort in Elad wurde abgesperrt.
Der Tatort in Elad wurde abgesperrt.   -   Copyright  AHMAD GHARABLI/AFP or licensors

In Israel sind bei einem erneuten Anschlag mindestens drei Menschen getötet worden. Den Behörden zufolge gab es bei dem Angriff in der ultra-orthodoxen Stadt Elad zudem vier Verletzte. Der oder die Täter sind flüchtig. Die Polizei geht von einem Angriff militanter Palästinenser und von zwei Tätern aus: Einer habe geschossen, ein anderer mit einer Axt Passant:innen angegriffen.

Mit dem jetztigen Anschlag zum Ende des zweitägigen israelischen Unabhängigkeitstages steigt die Zahl der Todesopfer bei Angriffen seit Ende März auf 17. Bei zwei Anschlägen waren die Täter israelische Araber, Unterstützer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Zwei weitere Anschläge wurden von Palästinensern aus dem Westjordanland verübt.

Hamas lobt Angriff als "heroische Tat"

Die im Gazastreifen herrschende Hamas lobte den blutigen Angriff über Lautsprecher als "heroische Tat". Ein Sprecher der islamistischen Palästinenserorganisation sagte, bei dem neuen Anschlag handele es sich um eine Reaktion auf Israels "Stürmung" des Tempelbergs in Jerusalem. Die Attacke sei "die Umsetzung der Warnung, dass die Al-Aksa-Moschee eine rote Linie darstellt".

Der Tempelberg (Al-Haram al-Scharif) mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee ist die drittheiligste Stätte im Islam. Sie ist aber auch Juden heilig, weil dort früher zwei jüdische Tempel standen. Der Tempelberg steht unter muslimischer Verwaltung, während Israel für die Sicherheit zuständig ist. Laut einer Vereinbarung mit den muslimischen Behörden dürfen Juden die Anlage besuchen, dort aber nicht beten. Dagegen gibt es jedoch immer wieder Verstöße. Die Palästinenser werfen Israel vor, es wolle seine Kontrolle der heiligen Stätte ausweiten. Israel hat jedoch betont, man sei dem Status quo verpflichtet.